Dorfgemeinschaft Hövelriege e.V.


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Umweltschutz


Sauberer Wald hatte gute Beteiligung


Landschaft Rieges und Hövelrieges wieder sauber



„Alle, die hier mitgemacht haben, werfen nicht mehr so achtlos etwas weg“ waren sich die Teilnehmer einig. Auf eine gute Resonanz stieß in diesem Jahr der Aufruf der „Dorfgemeinschaft eV.“ zu dieser Umweltaktion. „Leider wieder sehr nötig“ begründen die Veranstalter.
So dankte die Vorsitzende, Doris Dresselhaus-Bee, beim abschließenden Mittagessen in der alten Rieger Dorfschule besonders den zahlreichen Kindern und Jugendlichen „Ihr habt heute die Aktion getragen. Darauf könnt ihr stolz sein.“ Ganz besonderen Dank stattete die Vorsitzende an die Mini-Kicker und die D-Juniorinnen des FC Hövelriege ab, die mit ihrer Trainerin, Gaby Pollak, fast geschlossen teilnahmen.
Unser Bild zeigt die Teilnehmer vor der alten Rieger Dorfschule.
Foto: Bee


Ökologische Musteraktion:

Bürger aus Riege und Hövelriege legen Streuobstwiese an



Gemeinsame Aktion der Rieger und Hövelrieger: In knapp dreistündiger Arbeit legten jetzt über 30 fleißige Helfer auf einem Grundstück der Ge-meinde Hövelhof am Lehmweg eine Streuobstwiese an. 25 hochstämmige Obstbäume – darunter 20 Apfelbäume - setzte man ein. Bewusst entschieden sich die Initiatoren für alte, größtenteils bereits vergessene Obstsorten. Frühestens in fünf Jahren, so rechnet man, könnten die ersten Früchte geerntet werden.
Die Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege hatte die Idee und war federführend – als Projektleiter fungierte Vorstandsmitglied Manfred Rodehutscord, der als Gärtner die nötige Sachkunde einbrachte.
So freute sich die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Doris Dresselhaus-Bee, besonders darüber, dass so viele junge Leute anpackten. „Danke an alle. Die Beteiligung übertraf unsere Erwartungen. Gemeinsam sind wir eben stark.“ Mit dabei aus der Vereinswelt: die Messdiener-Gruppe der Kirchengemeinde Hövelriege, die U-30 Schützen und der Lauftreff. Auch die Biologische Station Senne unterstützte die Aktion.
Streuobstwiesen sind heute eine Wiederentdeckung: In den 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verschwanden sie in vielen Fällen aus dem Landschaftsbild, da man ihren Wert nicht mehr schätzte. Inzwi-schen ist der große ökologische Nutzen – vor allem für die Bienen und die Vogelwelt – anerkannt.

Helfer-Streuobstwiese

Auf diesem Grundstück am Lehmweg wurde die Streuobstwiese angelegt.

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