Aktuelles - Dorfgemeinschaft Hövelriege e.V.

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Aktuelles

 
Gedenkstein vom Landrat Friedrich von Laer

Der Gedenkstein von Friedrich von Laer, Nähe Hahnenkrug, Kreuzung Detmolder Str. Hövelrieger Str. wurde vor 2 Jahren gründlich gesäubert und der Schriftzug fachmännisch erneuert.
 
Zusätzlich wurde eine Info-Tafel aufgestellt.
 
Am 17. Juni 2022 wurde dann endlich im Beisein vieler Beteiligter (siehe Bildunterschrift) der Gedenkstein im renovierten Zustand der Öffentlichkeit übergeben. Besonders erfreulich war die Anwesenheit von Hermann von Laer als Enkel und seine Ehefrau Waltraut.
 
Der Ortsheimatpfleger Carsten Tegethoff berichtete ausführlich über die Arbeit und das Wirken von Friedrich von Laer, was alle Beteiligten mit großem Interesse vernahmen.
Auf dem Bild sind von Links zu sehen:
Carsten Tegethoff (Ortsheimatpfleger Hövelhof); Manfred Wiethoff (ehemals Schatzmeister DGHR); Wilhelm Grabe (Stadt- und Kreisarchiv Paderborn); Thomas Westhof (Leiter Stadtmarketing Hövelhof); Ferdinand Stöppel (Vorsitzender DGHR und Leiter Dorfschulmuseum); Heinz-Josef Rübbelke (stellv. Vorsitzender DGHR); Christoph Rüther (Landrat des Kreises Paderborn); Waltraut von Laer; Hermann von Laer; Michael Berens (Bürgermeister von Hövelhof)
 
Gärtner Manfred Rodehutscord bringt das Fachwissen ein:

Hoher ökologischer Wert von Riege und Hövelriege

Ein flammendes Bekenntnis für Natur und Umwelt: Innerhalb der   Generalversammlung der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“ (DG) warb jetzt DG-Mitglied Manfred Rodehutscord für eine ökologische Sicht. An zwei Orten machte er dies fest:
 
Zum einen an der 2009 von der Dorfgemeinschaft angelegten Streuobstwiese am Lehmweg. Derzeit seien Kirsch- und Apfelblüte sehr gut beobachtbar. Die ökologische Vielfalt mit dem Gesamtnutzen für die Natur würde – so Rodehutscord über Jahrzehnte nachwirken.
 
Dies gelte mit gleichem Gewicht für den Friedhof der Kirchengemeinde. So hätten auch die bewusst stehen gebliebenen Baumstümpfe eine wichtige Funktion – würden sie doch das Totholz ersetzen.
 
Den Friedhof solle man in seinem jetzigen Zustand erhalten – also die Flächen nicht versiegeln – auch wenn dies zeitweise auf Kosten des optischen Eindruckes gehe. Insgesamt sei man in einem Prozess des Umbaues – weg von der Kiefer und hin zu mehr Laubholz-
 
Manfred Rodehutscord. „Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger in diesem Sinne um Unterstützung und stehe für Auskünfte zur ökologischen Gestaltung zur Verfügung.“ Der Gärtner ist bei der Gemeinde Hövelhof beschäftigt und dort unter 05257/5009-850 erreichbar.  
 
Generalversammlung der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“: Sven Rübbelke zum neuen Kassierer gewählt/“Motor des Dorflebens“/Erfolgsbilanz auf vielen Feldern/Bürgermeister-Lob
 
Lebendige Ortsteile mit guter Lebensqualität

Blühende Entwicklung und pralles  Leben, das die Sehnsucht vieler Bürgerinnen und Bürger nach einem Leben auf dem Land neu weckt: Die Generalversammlung der Dorfgemeinschaft (DG) im Saal  Spieker lieferte jetzt zahlreiche Beispiele für diese Perspektive.
 
Die Dörfer am Nordrand der Sennegemeinde Hövelhof sprühen vor Aktivität. Dabei spielt ein Gesichtspunkt die herausragende Rolle: Die Dörfer sind übersichtlich – etwa 1.400 Einwohner zählt man in Riege, gut 800 sind es in Hövelriege. Da haben auch Neubürgerinnen und Neubürger viele Chancen des Mittuns und der Einbringung eigener Ideen.
 
So sprach Bürgermeister Michael Berens von „Dörfern mit hoher Lebensqualität“ und lobte das Engagement vor allem in den Bereichen Musik, Sport, Kirche sowie Dorfgemeinschaft.
 
Vor allem die Möglichkeiten des Bauens sind es, die viele Zeitgenossen mit Entwicklung gleichsetzen und die den Charme der Dörfer ausmachen: Hier punkten die Ortsteile – so ist in Riege gerade das Baugebiet Junkernfeld im Entstehen: 25 Bauplätze werden angeboten. Bei laufender Bewerbungsfrist gibt es schon jetzt über 150 Anfragen.  Bürgermeister Berens machte in seinem Vortrag auch Hoffnung auf weitere Baumöglichkeiten, die in Riege in diesem Gebiet ab der Detmolder Straße in Richtung Schulkamp entstehen könnten.  
 
Komplizierter ist die Situation im Ortsteil Hövelriege: Hier bedarf es nach Darstellung des Bürgermeisters jeweils  einer Außenbereichssatzung, um Baumöglichkeiten zu schaffen.
 
Glanzstück der DG bleibt das Dorfschulmuseum in der alten Rieger Dorfschule (Junkernallee 20). Hier können Interessierte eine Original-Schulstunde nach der Preußischen Schulordnung von 1872 buchen – Meldungen nimmt Museumsleiter Ferdinand Stöppel – zugleich Vorsitzender der Dorfgemeinschaft – unter 05257/9380174 entgegen. Zum Lehrerteam gehören außerdem die Rektoren a.D. Manfred Schneider und Manfred Robrecht.
 
Weitere Aktivitätsfelder:  Adventsmarkt und Konzert in Riege, Weihnachtsbaumaufstellung in Hövelriege, Aktionen „Saubere Landschaft“, neues aktives Gartenteam im Schulgarten der alten Schule, Renovierung des Bildstockes  am  Hof Furlkröger, Reaktivierung des von Laer Steines in der Nähe des Hahnenkruges – schließlich die Wiederentdeckung von Bildern des 1999 verstorbenen und in Riege ansässigen  Malers Gerhard Knorre. Außerdem: Betreuung der Streuobstwiese am Lehmweg.
 
Die Bestätigung des Vorstandes dann auch nur folgerichtig: Ferdinand Stöppel, Berufsschullehrer a.D.,  bleibt Vorsitzender, sein Stellvertreter ist weiterhin Heinz-Josef Rübbelke, Schriftführer bleibt Hermann Ilskens. Zum Kassierer wählten die Mitglieder Sven Rübbelke – er löst Manfred Wiethoff ab, der 28 Jahre diese Position innehatte und sich besondere Verdienste erwoben hat. Sein Wirken wurde mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.
 
Als Beisitzer gehören künftig Heinz Bultmann, Robert Burmester, Doris Dresselhaus-Bee, Barbara Ennekens, Simon Farr, Stefan Greitens, Jan Hagemeyer,  Ralf Mersch, Gabriele Pollak, Hartmut Rübbelke, Reinhard Schmidt, Ralf Wiethoff, Siegfried Wiethoff, Sonja Wilsmann, Andreas Wecker (neu), Dirk Ilsen (neu) und Thomas Wecker in seiner Eigenschaft als Mühlenführer der Furlmühle  dem Vorstand an. Neuer Kassenprüfer ist Bernhard Fortmeier.
 
Furlmühle in Hövelhof-Riege:

Thomas Wecker macht Geschichte des alten Handwerks lebendig  

Ein Kapitel Heimatgeschichte, das mit einem alten Handwerk eng verbunden ist: Mühlenführer Thomas Wecker weiß Besucher der Furlmühle mit facettenreichen Erzählungen in seinen Bann zu ziehen.
 
So berichtete der Mühlenführer jetzt innerhalb der Generalversammlung der „Dorfgemeinschaft Höveleriege/Riege e.V. (DG) von 61 Besuchergruppen mit insgesamt 1.151 Teilnehmern, darunter zehn Schulklassen in den letzten zwei Jahren. Dies trotz Corona Pandemie mit vielen Einschränkungen. Besonders erfreut es Thomas Wecker, auch Mitglied des Vorstandes der DG, dass unlängst neue rustikale Eichenbänke, die mit finanzieller Beteiligung der DG sowie der Gemeinde Hövelhof beschafft wurden, die Besucher an der romantisch gelegenen Mühle zum Verweilen einladen.
 
Die Furlmühle – inzwischen auch Mitglied im Westfälisch-Lippischen Mühlenverein – findet sich im Ortsteil Riege der Sennegemeinde Hövelhof. Die Adresse: Furlweg 17a.
 
Führungen sind bei Thomas Wecker unter 05257/5752 buchbar.
 
   
 
Förderprogramm „Heimatscheck“ unterstützt Dorfschulmuseum Riege mit 2.000 Euro

 
Riege. „Wir kommen mit frischen Ideen aus der Pandemie“, freuen sich Ferdinand Stöppel und Manfred Wiethoff von Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V. über die ersten Besucher im Dorfschulmusuem nach langer Corona-Pause. Erleichtert hat den Neustart ein Heimatscheck aus dem gleichnamigen NRW-Förderprogramm. Der Förderbescheid in Höhe von 2.000 Euro hilft dabei, Prospekte, Flyer, Plakate und neue Fahnen zu beschaffen. Außerdem benötigt das hölzerne Denkmal von Museumsgründer Wolfgang Paul eine Überdachung, um es vor Wind und Wetter zu schützen.
 
Im Dorfschulmuseum finden normalerweise regelmäßig Führungen statt, die Besuchern den Schulalltag von vor über 100 Jahren anschaulich erläutern. Wegen der Corona-Pandemie musste lange auf dieses Angebot verzichtet werden – genauso wie auf Spendengelder, die den Verein zu einem großen Teil finanzieren. Für die Umsetzung ihrer Projektideen beantragten Stöppel und Wiethoff im vergangenen Jahr aus dem NRW-Soforthilfeprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“ finanzielle Unterstützung. „Unser Antrag wurde abgelehnt, weil wir uns nicht in einer finanziellen Notlage befunden haben“, sagt Ferdinand Stöppel. Bernhard Hoppe-Biermeyer hörte davon, rief bei Ferdinand Stöppel an, empfahl, über den Heimatscheck 2000 Euro zu beantragen, ein paar Wochen später war das Geld auf dem Konto des Vereins.
 
„Die Dorfgemeinschaft in Hövelriege/Riege leistet eine vorbildliche Arbeit und ihre Projekte verdienen eine Unterstützung des Landes. Sie sind ein Musterbeispiel für das Förderprogramm Heimatscheck, das innerhalb Nordrhein-Westfalens engagierte und heimatbezogene Institutionen und ihre Maßnahmen mit 2.000 Euro bezuschusst“, verweist Hoppe-Biermeyer auf den Einsatzbereich des „Heimatschecks“. Bereits im vergangenen Jahr war der Verein einer von drei Preisträgern des Heimatpreises des Kreises Paderborn, neben dem Heimatscheck eine weitere Säule des NRW-Heimatförderprogramms. Die Auszeichnung für die Dorfgemeinschaft war mit 3.333 Euro dotiert.
 
Bernhard Hoppe-Biermeyer nimmt das zum Anlass, auf seinen Kanälen in den sozialen Medien jetzt regelmäßig über gelungene Projekte aus dem Paderborner Land zu berichten, um so für die Heimatförderung des Landes zu werben. „Wenn selbst ein so etablierter Verein wie die Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege nicht genau weiß, welches Förderprogramm für sie das richtige ist, dann muss die Politik noch mehr über das Thema Heimatförderung informieren“, sagt der CDU-Politiker.
 
Infokasten: Die Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V. sucht Ehrenamtler, die beim digitalen Archivieren der rund 4.000 Bücher des Dorfschulmuseums mithelfen. Dazu müssen Daten in ein Computersystem eingetragen werden. Interessierte können sich bei Ferdinand Stöppel unter Tel. 05257/9380174 melden.
 
Bildzeile: CDU-Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe Biermeyer (rechts) lässt sich die neuesten Museums-Projekte von Manfred Wiethoff (links) und Ferdinand Stöppel erläutern.
 
 
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