Bürgermeister bestätigt die Entwicklung in der Mitgliederversammlung der Dorfgemeinschaft: Reichlich Licht und auch ein Schatten
Viel Leben in Riege und Hövelriege
Hövelhof-Riege (hil). „Unsere Ortsteile leben und entwickeln sich“ freut sich Doris Dresselhaus-Bee. Die Vorsitzende der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“ fasst so den umfassenden Vortrag von Bürgermeister Berens in der ansprechend besuchten Mitgliederversammlung im Pfarrheim zusammen. Der erste Bürger der Gemeinde brachte die Themen auf den Punkt.
Das Dorfschulmuseum sei das Vorzeigeobjekt des Ortsteiles – die von Bürgern auf Initiative der Dorfgemeinschaft angelegte Streuobstwiese am Lehmweg ein „ökologisches Musterstück“.
Gute Fortschritte mache die Vermarktung der gemeindlichen Grundstücke in Riege. Im Kindergartenn der Herz-Jesu-Kirchengemeinde stehe die Wiedereinrichtung einer dritten Gruppe an – auch dies ein Indiz für die positive Entwicklung.
In Sachen baulicher Entwicklung deutete Bürgermeister Berens weitere Perspektiven für Riege an, wies bei dieser Gelegenheit jedoch auch auf die Probleme hin, mit denen die Gemeinde bei der Ausweisung weiterer Flächen im Außenbereich bei der Bezirksregierung zu kämpfen hat. Dennoch müsse auch künftig die eigene Nachfrage befriedigt werden. Rund 2.100 Einwohner verzeichnen die Ortsteile aktuell - -836 in Hövelriege und 1.268 in Riege – Tendenz leicht steigend.
In Sachen DSL für Riege und Hövelriege (wir berichteten) seien die Verträge mit der Telecom inzwischen unterschrieben – voraussichtlich im Herbst könne mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Positives schließlich auch für die Sportler und die Musikfreunde: So darf sich der FC Hövelriege über weitere Mittel für einen Ballfangzaun freuen. Und die Zuschüsse für die Blaskapelle Hövelriege und das Schützentambourcorps Hövelriege wurden seitens der Gemeinde mehr als verdoppelt.
Eine deutliche Aufwertung soll der Bahnhof Hövelriege erfahren (wir berichteten). Bürgermeister Berens kündigte den Besuch von Staatssekretär Becker aus dem Verkehrsministerium für den 4. Mai an – eine Visite, die sich auch als Signal für den weiteren Ausbau des Verkehrs auf der Sennebahn verstehe.
Für die Furlbachschule konnte Berens so etwas wie eine Bestandsgarantie geben. Es sei der ausdrückliche Wille des Rates, dass der Standort der Schule in Hövelriege erhalten bleibe – auch wenn künftig eine – ohnehin schon bestehende - Kooperation mit der Mühlenschule intensivere Formen annehmen könnte.
Einziger Wermutstropfen bleibt die Durchfahrt der Junkernallee zwischen Riege und Hövelhof. Der Eigentümer des Geländes hat bekanntlich die Emsbrücke entfernt und damit diese seit langer Zeit bestehende Verbindung abgeschnitten (wir berichteten). Unter Hinweis auf die lange Vorgeschichte stimmte Bürgermeister Berens die Teilnehmer der Versammlung auf eine möglicherweise längere juristische Auseinandersetzung ein. Derzeit sei man in der Verwaltung damit beschäftigt, eine Ordnungsverfügung an den Grundstückseigentümer vorzubereiten – dies nehme naturgemäß einige Zeit in Anspruch. Im Kern geht es um die Frage des Bestehens eines Gewohnheitsrechtes, wozu möglicherweise auch Zeitzeugen gehört werden könnten. Ein Ende ist nicht absehbar.
In der Ortsdurchfahrt der Junkernallee in Riege sorgt derzeit das „Berliner Kissen“ für Gesprächsstoff. Bevor man diesen die Geschwindigkeit mindernden Belag ausgelegt habe, seien alle Anlieger befragt worden, so der Bürgermeister. Diese hätten ihr Einverständnis erklärt. So sei die derzeitige Auslegung ein Versuch, der noch bis Ende Mai laufe. Danach stehe eine Auswertung im Einvernehmen mit den betroffenen Anliegern an. Erst danach werde über den Fortgang oder die Einstellung dieses Verkehrsversuches entschieden.
„Die Dorfgemeinschaft ist erster Ansprechpartner der Gemeinde bei Anliegen der Ortsteile Riege und Hövelriege“ unterstrich Bürgermeister Berens die Bedeutung der Bürgervereinigung, die seit 17 Jahren besteht. 120 Bürgerinnen und Bürger sind hier derzeit als Mitglieder eingeschrieben.
Dass Hövelriege und Riege leben und sich gut weiterentwickeln – dies machte der Abend deutlich -, geht auf gemeinsames bürgerschaftliches Handeln zurück. Die aktive Dorfgemeinschaft () ist ein wichtiger Impulsgeber der Bürgerinteressen.
Sauberer Wald hatte gute Beteiligung:
Landschaft Rieges und Hövelrieges wieder sauber
„Alle, die hier mitgemacht haben, werfen nicht mehr so achtlos etwas weg“ waren sich die Teilnehmer einig. Auf eine gute Resonanz stieß in diesem Jahr der Aufruf der „Dorfgemeinschaft eV.“ zu dieser Umweltaktion. „Leider wieder sehr nötig“ begründen die Veranstalter.
So dankte die Vorsitzende, Doris Dresselhaus-Bee, beim abschließenden Mittagessen in der alten Rieger Dorfschule besonders den zahlreichen Kindern und Jugendlichen „Ihr habt heute die Aktion getragen. Darauf könnt ihr stolz sein.“ Ganz besonderen Dank stattete die Vorsitzende an die Mini-Kicker und die D-Juniorinnen des FC Hövelriege ab, die mit ihrer Trainerin, Gaby Pollak, fast geschlossen teilnahmen.
Unser Bild zeigt die Teilnehmer vor der alten Rieger Dorfschule.
Foto: Bee
2011 Fahrt nach Emsbüren im Kreis Emsland
Hövelhof-Riege.
Ein attraktives Reiseangebot unterbreitet die Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V. allen Bürgerinnen und Bürgern: Am Samstag, 10. September geht es für einen Tag nach Emsbüren im Landkreis Emsland (Niedersachsen). Im Programm finden sich eine Führung im Erlebnispark "Emsflower", Europas größtem "Gewächshaus", eine geführte Rundfahrt durch Emsbüren mit einer Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Kosten betragen 29 Euro bei einer Teilnehmerzahl von 40 Personen und 33 Euro bei 30 Personen. Auch Kinder und Jugendliche können teilnehmen.
Anmeldungen nimmt das Vorstandsmitglied der Dorfgemeinschaft, Manfred Wiethoff, Junkernallee 1, Telefon 2456. entgegen. Weitere Einzelheiten können hier erfragt werden.
Weihnachtsmarkt 2010
515 EUR für das Kinderhospiz Bethel
Das Interesse blieb etwas hinter dem Vorjahrs-Weihnachtsmarkt zurück – was wohl ganz überwiegend dem kalten Wetter geschuldet war. Dennoch konnten die Organisatoren einen Netto-Erlös von über 1000 EUR verbuchen.
Dieser fließt nach dem Entscheid des Vorstandes zur Hälfte an das Kinderhospiz Bethel, das sich derzeit im Aufbau befindet. Der „Rest“ bleibt am Ort und kommt der Arbeit der örtlichen Vereine zugute, die überwiegend selbst beteiligt am Markt mit einem Stand beteiligt waren.
Für den Weihnachtsmarkt 2011 stellt die Dorfgemeinschaft zur Zeit Überlegungen einer Neugestaltung an.
Dagobert Piecuch ist der künstlerische Gestalter:
Neues Mühlenschild Furlmühle in Riege
Die Mühlen am Furlbach sind ein Wahrzeichen des Ortsteiles Riege. Auf eines der ältesten Bauwerke, die über 400 Jahre alte Furlmühle - im Volk-smund auch "Hammersmühle" - weist ein Schild hin, das jetzt neu gestaltet und an der Einmündung des Furlweges in die Detmolder Straße im Zentrum Rieges wieder aufgestellt wurde.
Das Werk geht auf den heimischen Künstler Dagobert Piecuch zurück, der hier viel "Herzblut" einfließen ließ - hat er doch selbst mit seiner Familie viele Jahre in der Furlmühle gelebt. Die Kommentare reichen von "Kann sich sehen lassen" bis "Ein neues Wahrzeichen Rieges".
Das Projekt "Mühlenschild" geht auf eine Initiative der "Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege" zurück. Unser Foto zeigt (von links) die Vorsitzende Doris Dresselhaus-Bee, den Projekt-Koordinator Manfred Wiethoff, Bürgermeister Michael Berens, den künstlerischen Gestalter des Schildes Dagobert Piecuch und den Baumeister Michael Nordhoff.
ViSdP.: Hermann Ilskens, Neuer Weg 3, 33161 Hövelhof, 05257/5009-128
Foto: Bee
Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V. mit bewährtem Vorstandsteam:
Motor der Entwicklung der Ortsteile
- Bürgermeister Berens bestätigt aktive Arbeit/Ortsentwicklung, Umwelt-schutz, Dorfschulmuseum -
Kontinuität an der Spitze der "Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V." : Doris Dresselhaus-Bee (48) aus Hövelriege ist jetzt in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt worden. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Reinhard Schmidt (63), Schriftführer ist auch künftig Hermann Ilskens (60) und Schatzmeister bleibt Manfred Wiethoff (71). Alle Wahlen innerhalb der gut besuchten Mitgliederversammlung im Rieger Pfarrheim erfolgten einstimmig.
Als Beisitzer gehören weiterhin zum Vorstand: Werner Brüggemeier, Heinz Bultmann , Rainer Fleer Stefan Greitens, Helga Kühnel, Michael Nordhoff, Gabriele Pollak, Herbert Ponzel, Manfred Rodehutscord, Heinz-Josef Rübbelke, Siegfried Wiethoff, Reinhard Wilsmann, Sonja Wilsmann sowie Marcel Brieger (neu), Manfred Hermbusche (neu) und Ralf Wiethoff (neu)
Die Kassenprüfer Manfred Hermbusche und Willi Honerlage bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenführung: "Die Kassenlage ist gesund" unterstrichen sie. Zur neuen Kassenprüferin wurde Sonja Wilsmann bestimmt.
Bürgermeister Michael Berens dankte für die Arbeit in den Ortsteilen. Er unterstrich die Bedeutung der Dorfgemeinschaft bei der Gestaltung der Ortsteile.
Der Rechenschaftsbericht verweist auf eine Reihe von Aktivitäten - beispielsweise im Bereich des Verkehrs.
Für die Verkehrsschau gab man wichtige Fingerzeige: Die Detmolder Straße in der Ortsdurchfahrt Riege wünscht man weiter sinnvoll beruhigt wie die Hövelrieger Straße in Hövelriege - dies insbesondere mit Blick auf die Sicherheit der Schulkinder, die die Furlbachschule besuchen. Besonders kritisch: Auf einigen Straßen - zum Beispiel der Junkernallee - wird "gerast."
Musterprojekt und Glanzstück ist die alte Schule in Riege. Hier unterhält die Dorfgemeinschaft das Schulmuseum und bietet nach Voranmeldung entsprechende kostenlose Führungen - Telefon 05257/3785 (Manfred Schneider), 05257/3705 (Lutz Grönert), oder 05207/1730 (Manfred Robrecht) - an. Diese sind auch mit einer Original-Unterrichtsstunde nach der Preußischen Schulordnung von 1872 zu buchen.
Mit der Biologischen Station Senne, die im gleichen Gebäude ihren Sitz hat, sowie mit dem Arbeitskreis Schulgarten der Kolpingfamilie arbeitet man ausgezeichnet zusammen.
Stichwort Umweltschutz: Mehrere "Aktionen Sauberer Wald" mit ansprechender Beteiligung trugen zum Landschaftsbild bei. Eine "ökologische Musteraktion" gelang mit der Anlage der Streuobstwiese am Lehmweg in einer Gemein-schaftsaktion der Bürger im November des vergangenen Jahres.
Besonders stolz ist man in der Dorfgemeinschaft auf den Weihnachtsmarkt an der Alten Schule, den man seit 2007 im Dezember ausrichtet.
Als Angebot an alle gesundheitsinteressierten Bürgerinnen und Bürger sieht sich der Lauftreff, der jeden Mittwoch 19 Uhr ab Pfarrheim startet.
In diesen Bereich gehören auch die Tanzkurse, die zusammen mit der Gütersloher Tanzschule Stüwe-Weißenberg konzipiert sind und allen Bürgern angeboten werden.
Die Abteilung Reisen vermerkt Fahrten nach Rügen sowie in die Hansestadt Bremen. Nächstes Reiseziel ist die bayerische Metropole München im September. Vorstandsmitglied Herbert Ponzel trug Einzelheiten zur Tour vor.
Unter www.dghr-online.de ist die Dorfgemeinschaft auch im Internet erreichbar.
Das Fazit: "Unsere Ortsteile Riege und Hövelriege haben sich trotz oftmals schwierigerer Verhältnisse insgesamt zufriedenstellend entwickelt." Exakt 113 Bürgerinnen und Bürger sind bei der Dorfgemeinschaft als Mitglieder eingeschrieben.
ViSP.: Hermann Ilskens, Neuer Weg 3, 33161 Hövelhof, 05257/5009-126
Gute Entwicklungschancen der Ortsteile Hövelriege und Riege:
DSL noch in diesem Jahr...
In Sachen DSL-Versorgung der Ortsteile Riege und Hövelriege setzt die Gemeinde Hövelhof auf eine schnelle Entscheidung: "Ich glaube, dass wir noch vor den Sommerferien zu einer Lösung kommen" erklärte jetzt Bürgermeister Michael Berens innerhalb der gut besuchten Bürgerversammlung im Rieger Pfarrheim.
Inzwischen ist die Deutsche Telecom in diesem Bereich wieder im Ge-schäft. Dies nach einer Bedarfsabfrage in der Bevölkerung und einer Ausschreibung mit drei Anbietern, die jedoch - auch nach Expertenurteil - kein tragfähiges Konzept zum Ergebnis hatte. Hoffnungsträger sei jetzt, so der Bürgermeister, eine vorhandene Infrastruktur der Telecom im benachbarten Stukenbrock-Senne - Alternative die Lösung mit einer Richtfunkverbindung.
Eine deutliche Aufwertung solle der Bahnhof in Hövelriege erfahren: Die Bahn plant, die Geschwindigkeit der Züge auf 100 Stunden Kilometer zu "ertüchtigen". Damit ist sie auf der Strecke Paderborn-Brackwede immer-hin 12 Minuten schneller als bisher. Nach den Worten des Bürgermeisters sind unter anderem eine Angleichung der Bahnsteighöhe auf 76 Zentimeter, eine Erneuerung der Bepflasterung und weitere Einbauten geplant. Darüber hinaus hat man weitere Parkplätze in der Straße "Am Kiefernwäldchen" vorgesehen. Mit den Bauarbeiten soll um Ostern 2011 begonnen werden. "Freuen wir uns auch auf eine Verschönerung des Ortsbildes in Hövelriege" warb der Bürgermeister.
Weitere Notizen aus seinem Referat: Hövelriege hat aktuell 834 Einwoh-ner, Riege 1.283. Damit liegt man in Sachen Einwohnerentwicklung - gegen den Kreistrend übrigens - sogar leicht im Plus. Die zentrale Lage der Ortsteile innerhalb Ostwestfalen spiegele auch die Baulandnachfrage: Alle Grundstücke des Baugebietes "Furlwiese" in Riege seien vermarktet. "Wir machen uns schon Gedanken über neues Bauland." In Hövelriege seien Außenbereichssatzungen das Stichwort "Entwicklungen für den Eigenbedarf" lauteten die Vorgaben.
Positives auch im Bereich der Kindergärten: 54 Kinder sind derzeit im Rieger Kindergarten angemeldet, bis 2013 würden 16 neue Plätze benö-tigt
Eine "Fusion" mit der Hövelhofer Mühlenschule stehe der Furlbachschule Hövelriege wahrscheinlich Anfang 2012 im Zuge des Wechsels der Schulleitung bevor. "Wir werden alles tun, um den Standort in Hövelriege zu erhalten" versicherte Michael Berens. Über bestimmte Weichenstellungen, deren Anstöße aus der Elternschaft kommen müssten, sei bereits jetzt nachzudenken - so der Bürgermeister.
"Die Junkernallee als kürzeste Verbindung von Riege nach Hövelhof muss offen bleiben" erklärte Michael Berens und trat damit Forderungen der "Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege" bei. Da es sich um einen Interessentenweg handele, dessen Verlauf nicht mit der tatsächlichen Trasse absolut identisch sei, müsse man auf gewohnheitsrechtliche Vorgaben zurückgreifen. So habe man zwischenzeitlich zwei über 90-jährige Mitbürger gefunden, die bezeugen, dass der Weg bereits um 1920 als solcher genutzt wurde.
Im vorderen Bereich der Junkernallee (Riege) macht die "Raserei" Sorgen: In der Tempo 30-Zone werde nach Messungen durchschnittlich 50 km/h gefahren, der "Spitzenwert" lag bei 88 km/h (!). Hier erhofft man sich nach den Worten des Bürgermeisters durch Fahrbahn-Verlangsamer ("Berliner Kissen") im Zusammenwirken mit der Bürgerschaft wirksame Abhilfe. "Dies ist ein Versuch" bekräftigte der Bürgermeister.
Michael Berens hatte ein Lob für die Arbeit der "Dorfgemeinschaft Hövel-riege/Riege" parat: "Sie ist ein wichtiges Bindeglied zur Bevölkerung." Für die Ortsteile sieht er trotz der bekannten Ebbe in den öffentlichen Kassen gute Entwicklungschancen: "Wir setzen auf das ehrenamtliche Engage-ment der Vereine und haben da die besten Erfahrungen."
ViSdP.: Hermann Ilskens, Neuer ‚Weg 3, 33161 Hövelhof,. 05257/5009-126
Weihnachtsmarkt 2009: Erlös kommt der örtlichen Arbeit zugute
Einen Reinerlös von über 1.734 EUR konnte die Dorfgemeinschaft aus dem Weihnachtsmarkt am 13. Dezember 2009 verbucht werden.
Dieser bleibt am Ort: Insgesamt elf Vereinen, die das Gemeinschaftsleben tragen, konnte ein Betrag von je 100 EUR mit Dank und Anerkennung für die Arbeit ausge-zahlt werden. Nach Rückstellung eines Betrages von 200 EUR für Sachkosten ver-blieben 434 EUR, die an die örtliche Caritas gespendet wurden.
Der Weihnachtsmarkt 2010 wurde am 12. Dezember gefeiert.
Ökologische Musteraktion:
Bürger aus Riege und Hövelriege legen Streuobstwiese an
Gemeinsame Aktion der Rieger und Hövelrieger: In knapp dreistündiger Arbeit legten jetzt über 30 fleißige Helfer auf einem Grundstück der Ge-meinde Hövelhof am Lehmweg eine Streuobstwiese an. 25 hochstämmige Obstbäume - darunter 20 Apfelbäume - setzte man ein. Bewusst entschieden sich die Initiatoren für alte, größtenteils bereits vergessene Obstsorten. Frühestens in fünf Jahren, so rechnet man, könnten die ersten Früchte geerntet werden.
Die Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege hatte die Idee und war federführend - als Projektleiter fungierte Vorstandsmitglied Manfred Rodehutscord, der als Gärtner die nötige Sachkunde einbrachte.
So freute sich die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Doris Dresselhaus-Bee, besonders darüber, dass so viele junge Leute anpackten. "Danke an alle. Die Beteiligung übertraf unsere Erwartungen. Gemeinsam sind wir eben stark." Mit dabei aus der Vereinswelt: die Messdiener-Gruppe der Kirchengemeinde Hövelriege, die U-30 Schützen und der Lauftreff. Auch die Biologische Station Senne unterstützte die Aktion.
Streuobstwiesen sind heute eine Wiederentdeckung: In den 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verschwanden sie in vielen Fällen aus dem Landschaftsbild, da man ihren Wert nicht mehr schätzte. Inzwischen ist der große ökologische Nutzen - vor allem für die Bienen und die Vogelwelt - anerkannt.
Auf diesem Grundstück am Lehmweg wurde die Streuobstwiese angelegt.
Riege und Hövelriege sind jung und haben gute Entwicklungsmöglichkeiten
Hätten Sie’s gewusst: Das Durchschnittsalter in Riege und Hövelriege liegt bei „jungen“ 39,5 Jahren, am häufigsten ist der Geburtsjahrgang 1967 vertreten.
2.100 Einwohner zählen die Ortsteile – etwa 830 in Hövelriege und 1.270 in Riege.
Dies berichtete Bürgermeister Michael Berens in der Mitgliederversammlung der Dorfgemeinschaft am 3. März 09.
Im Übrigen sieht der erste Bürger der Gemeinde im Zusammenwirken mit der Dorfgemeinschaft gute Entwicklungschancen unserer Ortsteile: Die Einwohnerzahl ist seit kurzem wieder leicht steigend – bedingt durch Geburten- und Zuzugsüberschuss. Die Dorfgemeinschaft sei wichtiger Ansprechpartner auch für die Gemeinde bei Maßnahmen in den Ortsteilen.
Dabei stärke die gerade abgeschlossene Umbaumaßnahme an der Detmolder Straße den Ortskern Rieges und werde auch von Auswärtigen gelobt.
Die Vereine in den Ortsteilen, so weiter Berens, würden gute Arbeit gerade auch mit Blick auf die jungen Menschen leisten: „Unsere Jugendlichen sind gut in die Gemeinschaft integriert.
Läuten der Schulglocke auf der Alten Schule nur noch zu bestimmten Anlässen
Einstimmige Empfehlung des Vorstandes der Dorfgemeinschaft: Das Läuten der Schulglocke soll künftig nur noch zu bestimmten Anlässen stattfinden. Über diese Anlässe denkt man derzeit noch nach. Denkbar ist zum Beispiel, dass die Glocke in Zukunft auch Unterrichtsstunden nach der Preußischen Schulordnung, die regelmäßig in der Alten Schule stattfinden, einläutet.
Das Läuten dieser Glocke zu Beerdigungen – wie in der Vergangenheit praktiziert – ist ohnehin seit einiger Zeit eingestellt worden.
Ortseingangsschilder
Sie haben es schon gesehen: An den jeweiligen Ortseingängen von Riege und Hövelriege werden Besucher und Gäste durch besondere Ortseingangsschilder begrüßt. Die Initiative ging von der Dorfgemeinschaft aus – Vorstandsmitglied Michael Nordhoff ist der Baumeister.
An alle Vereine und Organisationen in Riege und Hövelriege der Appell: Bitte nutzt das Angebot und werbt für eure Veranstaltungen. Das trägt zur Attraktivität unserer Orte bei.